Ernährung
Goldener Windbeutel für Alete
05.12.2017- Der diesjährige Negativpreis „Goldener Windbeutel“ geht an den Nahrungsmittelkonzern Nestlé mit seiner Marke Alete und seinen Kinderkeksen

Insgesamt 70.000 Verbraucherinnen und Verbraucher haben mit großer Mehrheit für den zuckrigen Babykeks gestimmt.

Alete vermarktet seinen Kinderkeks entgegen den Empfehlungen von Medizinern schon für Säuglinge ab dem 8. Monat „zum Knabbernlernen“ – dabei sind die Babykekse mit 25 Prozent Zuckeranteil sogar zuckriger als Leibniz Butterkekse und fördern Karies, so die Lebensmittelwächter.

„Alete nutzt sein positives Image bei Eltern aus, um auf Kosten der Kleinsten Kasse zu machen“, sagt foodwatch.

Die Verbraucherorganisation foodwatch vergibt den Preis in diesem Jahr bereits zum siebten Mal. Das Internetportal stellt meistens 4 bis 5 Produkte zur Wahl. Dort gibt es denn auch zu jedem Produkt eine Infotafel und im Anschluss kann der Verbraucher dann seine Stimme abgeben.

Außer dem Babykeks von Alete war für den Goldenen Windbeutel in diesem Jahr noch ein Protein-Getränk der Firma Bauer nominiert, dann eine Ochsenschwanzsuppe ohne Ochsenschwanz vom renommierten Hersteller Lacroix. Als vierter Kandidat im Rennen war ein Müsli von Kellogg’s mit hohem Zuckeranteil. Und zu guter Letzt ein Omega-3-Pflanzenöl von Becel. Hier monieren die Lebensmittelwächter, dass es sich um billiges Sonnenblumenöl handelt, hochwertig ist lediglich der Preis, nämlich knapp 7 Euro für einen Liter.

Das vollständige Ergebnis:

  1. Alete: Kinderkeks: 49,95%
  2. Becel Omega-3-Pflanzenöl: 16,48%
  3. Lacroix Ochsenschwanzsuppe: 15,31%
  4. Kellogg’s Urlegenden Müsli: 13,81%
  5. Bauer Protein Drink Vanille: 4,45%

 

 

 



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