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25.10.2011
VSZ
25.10.2011
 

Die Verbraucherschutzzentrale VoG wurde aus der Erkenntnis und der Notwendigkeit gegründet, verbraucherpolitische Aktivitäten im Dienste des Konsumenten flächendeckend für die ganze Deutschsprachige Gemeinschaft anzubieten.

Gemäß unserer Satzung (Art.3 und 4), setzt sich die VSZ zum Ziel:

a) Privatpersonen zu sachlicher, unabhängiger und kritischer Information und Beratung zu verhelfen, dies gilt insbesondere für alle Fragen, die den Verbraucher und seinen Haushalt angehen;

b) sich bei den Behörden und Wirtschaftsunternehmen für die Rechte und Interessen der Verbraucher einzusetzen;

c) die Rechte der Verbraucher wahrzunehmen und bei der Vertretung von Verbraucherinteressen mitzuwirken. Die Vereinigung kann sowohl die Interessen einzelner als auch die von mehreren Verbrauchern außergerichtlich oder gerichtlich vertreten,

d) die grenzüberschreitende Zusammenarbeit in Verbraucherfragen anzustreben beziehungsweise zu verstärken;

e) die Prävention und Bekämpfung der Überschuldung privater Haushalte durchzuführen.

Bei dieser Tätigkeit werden der Umwelt (Schutz von Umwelt und Gesundheit) und der sozialen Verträglichkeit der Produkte besondere Aufmerksamkeit gewidmet. Die Vereinigung wird ausschließlich im Interesse der Verbraucher handeln, ohne ihre Arbeit politischen oder wirtschaftlichen Interessen unterzuordnen. Die Beratungs- und Informationstätigkeit muss mit einer möglichst großen Objektivität erfolgen. Die Verbraucherschutzzentrale erteilt umfassende Informationen, um es den Verbrauchern zu ermöglichen, eigene Entscheidungen zu treffen. Sie kann jegliche Handlungen vornehmen, die einen direkten oder indirekten Bezug zu ihrer Zielsetzung haben. Sie kann Dienste oder Institutionen gründen und leiten um diese Zielsetzungen zu erfüllen. Sie kann im Auftrag von Dritten Aufgaben wahrnehmen, die den Zielsetzungen der Vereinigung entsprechen.

Geschichte

Die Verbraucherschutzzentrale VoG wurde am 11. Oktober 1991 gegründet und hat seitdem eine wechselvolle Geschichte hinter sich.

Zu den Gründungsmitgliedern zählen: AVES Ostkantone, Bund der Familien, CAB, FGTB, InED, KAP, Landfrauenverband, Ländliche Gilden, L.I.F.E., Patientenrattreff, Solidarische Frauen, Volkshochschule, Weltladen St.Vith, Die Raupe, Christliche Frauenliga,

Die erste Zweigstelle wurde in Sankt Vith eröffnet und ein Jahr später eine weitere in Eupen. 1996 wurde die VSZ offiziell als Schuldnerberatungsstelle anerkannt. Ein besonderes Ereignis in der Geschichte der Verbraucherschutzzentrale war die Einführung des Euro. Zahlreiche Vorträge und Initiativen wurden geschaffen, um die Bürgerinnen und Bürger in der Deutschsprachigen Gemeinschaft auf die neue Währung quasi „einzustimmen“. Mit der Eröffnung des Europäischen Verbraucherzentrums betrat die VSZ 2001 auch die internationale Bühne. Die erfahrungsreiche und spannende Tätigkeit endete 2005 mit der Übernahme durch Test-Achats. Im gleichen Jahr eröffnete sich für die Verbraucherschutzzentrale ein neues Fenster und zwar das der nachhaltigen Entwicklung. Ein weiterer Meilenstein in der Geschichte des Verbraucherschutzes war auch die Liberalisierung des Energiemarktes in der Wallonischen Region. Dass der Gedanke der „Nachhaltigkeit“ sich immer mehr auch in das Konzept einer Verbraucherschutzzentrale integrieren lässt, davon zeugen nicht zuletzt die Gründung des Netzwerkes NEPIM (Network for the promotion of sutainable consumption in European Regions) und die Ausstellung „Consumo ergo sum? – Ich konsumiere, also bin ich?“ die im November 2011 auf dem WELTWEITWISSEN-Kongress in Saarbrücken ausgezeichnet wurde.

Bisher haben rund 100.000 Bürgerinnen und Bürger per Telefon oder persönlich Rat bei der Verbraucherschutzzentrale gesucht. 280 Anträge wurden bisher auf Kollektive Schuldenregelung gestellt, 650.000 Internetsurfer wurden registriert und mehr als 50 Ausgaben des VSZ Magazins produziert.

Heute (Stand 2012) beschäftigt die Verbraucherschutzzentrale insgesamt 11 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Struktur

Die Generalversammlung ist das höchste Organ der Vereinigung. Sie ist unter anderem zuständig für die Änderungen der Statuten, die Ernennung und Abberufung des Verwaltungsrates oder die Ausarbeitung der Geschäftsordnung.

Die Generalversammlung tagt zweimal jährlich. Ihr gehören derzeit folgende Organisationen an: AVES Ostkantone, CAB, die Raupe, FGTB, KAP, Landfrauenverband, Ländliche Gilden, LIFE, Patientenrat & Treff sowie die Öffentlichen Sozialhilfezentren von Amel, Büllingen, Burg-Reuland, Bütgenbach, Eupen, Kelmis, Lontzen, Raeren und Sankt Vith.

 

Die Verbraucherschutzzentrale VoG wird durch den Verwaltungsrat geleitet und vertreten. Der Verwaltungsrat besitzt die ausgedehntesten Befugnisse für die Durchführung des Gesellschaftszieles, d.h. übt alle Befugnisse aus, die der Generalversammlung nicht ausdrücklich vorbehalten sind.

Der Verwaltungsrat setzt sich aus folgenden Mitgliedern zusammen:

  • CAB (Rebecca Peters)
  • FGTB (José Nicolaye)
  • LANDFRAUENVERBAND (Gaby Wirtz-Rauw)
  • L I F E (Jenny Baltus-Möres)
  • ÖSHZ Eupen (Richard Rinck)
  • VSZ-Präsident (Günter Klüttgens)

Geschäftsführer der Verbraucherschutzzentrale VoG ist René Kalfa.

Arbeitsstruktur

Die Verbraucherschutzzentrale VoG ist in 3 verschiedene Abteilungen gegliedert:

  • Schuldnerberatung
  • Verbraucherberatung (Verbraucherrecht & Mietrecht)
  • VSZ – Nachhaltige Entwicklung
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