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Betrug
VSZ warnt vor Abzocke
09.11.2017 – Die Verbraucherschutzzentrale VoG warnt vor dubiosen Gewinnversprechen der Möbelhauskette Pirotte, die an mehreren Standorten derzeit verschiedene Verkaufsaktionen durchführt.

Die VSZ hat in den letzten Wochen vermehrt Klagen von Verbrauchern entgegengenommen, die Opfer von dubiosen Gewinnversprechen geworden sind.

Wie gehen die Betrüger vor?

Die betroffenen Personen erhalten einen Telefonanruf mit der Aufforderung, ein Geschenk oder einen Gewinn abzuholen. Im Fokus stehen vor allen Dingen ältere Menschen. Nehmen diese dann die Einladung am Telefon an, erhalten sie einige Tage später schriftlich eine Bestätigung, um ihre Geschenke und auch den angeblichen Gewinn einer Flugreise abzuholen.

Im Grunde genommen geht es aber um den Verkauf von Möbeln. Dabei wenden die Vertreter der Möbelhauskette Pirotte auch aggressive Verkaufsmethoden an. Der Druck sei dann so hoch, dass man das Geschäft nicht ohne Möbelkauf verlässt, sagen die Betroffenen. Und im Nachhinein stellen sie fest, dass das Angebot gar nicht so gut war und man überteuert eingekauft hat.

„Das versprochene Geschenk wird meistens nur unter der Bedingung ausgehändigt, dass man etwas kauft“, so der Tenor.

Aggressive und irreführende Verkaufsmethoden

Der Gesetzgeber unterscheidet zwischen irreführenden und aggressiven Verkaufsmethoden, die in besagtem Fall beide Anwendung finden: Die Informationen zum Preis sind zum Teil irreführend und das Verhalten der Verkäufer kann als aggressiv bezeichnet werden, wenn er zum Beispiel darauf drängt, dass der Verbraucher die angebliche Reise nur gewinnen kann, wenn er etwas kauft.

Was kann der Verbraucher tun?

 

 

 



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